29.01.2026
Viele Schlagzeilen hat das KI-Startup Aleph Alpha lange nicht gemacht: Erst bekam CEO Jonas Andrulis im Juli vergangenen Jahres einen Co-Chef aus dem Handelsimperium der Lidl-Mutter Schwarz an die Seite gestellt  und es wurde die Führungsmannschaft neu aufgestellt. Dann trat Andrulis laut Presseberichten vom Oktober ganz als CEO  ab, um vor Kurzem – so wurde es zumindest kolportiert – auch den Aufsichtsrat und das Unternehmen ganz zu verlassen. Wobei zudem noch angeblich 50 Stellen gestrichen werden sollten.

Am Mittwoch gab es nun schon wieder neue Schlagzeilen. Wie der Handelskonzern Schwarz am Mittwochabend mitteilte, steigt der bisherige Investor Bosch Ventures aus dem ehemaligen Vorzeigestartup aus und verkauft seine Anteile an die Schwarz-Gruppe. Die Beteiligung des Industrieriesen lag zuletzt bei etwa mehr als 6 Prozent an der Aleph Alpha GmbH.Und damit deutlich höher als die anderer Vorzeigeinvestoren wie SAP oder Deutsche Bank, die mit 2,4 beziehungsweise 1,8 Prozent eher in homöopathischer, aber dafür symbolträchtiger Dosis beteiligt waren.