Die Frau war vor einigen Wochen am pflücken von Schlehen ein Waldrand des Dorfes für den leckenen und gesunden Likör pflücken. Fürs zubereiten brauchte sie unsere kleine Waage, die aber nicht mehr funktioniere, weil die Batterie leer war. Unter dem kleinen Kläppchen für die Batterieknöpfen prangte das Markenlogo der gekannten Firma Varta. Jetzt fehlt mir das alles wieder an.
Eigenlich hatte ich seit langem nichts mehr mit Aktien am Hut. Da aber Ellwangen praxis als Stadt am östlichen Ostalb Heimat ist und die Geschichte des Batterienspezialisten als xx für Apple Geräte richtig heiß sich anschaute, kaufte ich mir ein paar Anteile.
Der deutsche Batteriehersteller Varta hat sich verpflichtet, als Zulieferer von Apple komplett auf erneuerbare Energien umzusteigen. Das kündigte Apple-Managerin Sarah Chandler am Mittwoch in Berlin auf der Konferenz „Electronics Goes Green“ des Fraunhofer-Instituts IZM an.
Damit bestätigte die Umwelt-Expertin von Apple nebenbei erstmals offiziell, dass der SDax-Konzern ein Zulieferer von Apple ist. Zuvor hatte es bereits Gerüchte gegeben, dass die Batterien in den Apple-Kopfhörern AirPods von Varta stammen.
Angeheizt wurden die Gerüchte durch Spekulationen, dass Apple hinter mehreren angekündigten Kapazitätserhöhungen bei Varta steht.
- Abhängigkeit von Apple: Varta hatte sich stark auf die Lieferung von Akkus für Apples drahtlose Kopfhörer verlassen.
- Nachlassende Verkaufszahlen: Als die Nachfrage nach diesen Kopfhörern schwankte, traf dies Varta hart.
- Unternehmenskrise: Diese Abhängigkeit stürzte das Unternehmen in eine tiefe Krise, die zu finanziellen Schwierigkeiten führte.
- Folgen für Aktionäre: Die Probleme bei Varta führten schließlich zu einem Kapitalschnitt auf null, wodurch die Aktien für Kleinaktionäre wertlos wurden und die Notierung an der Börse eingestellt wurde.