Als Firma, die Software entwickelt wollen wir Apps für Windows mobile programmieren und über den AppStore von Microsoft vertreiben.

Dafür ist ein Firmen Account einzurichten. Da hierfür von Microsoft sämtliche wesentlichen Daten der Firma wie Steuer und Kontendaten sowie Kreditkarteninformationen benötigt werden, ist dieser Account von einer Person der Firma mit Kenntnis dieser Daten zu erstellen. Bei einer kleineren Firma dürfte hierfür der Geschätsführer in Frage kommen.

Microsoft erwartet zu allererst die Einrichtung eines neuen oder die Nutzung eines bestehenden sogenannten Microsoft Accounts. Dieser universelle Account bei Microsoft erlaubt Zugang zu allen registrierten Microsoft Diensten (Skype, xBox, Hotmail, Messenger, SkyDrive, Windows Phone, Xbox LIVE oder Outlook.com). "Sie können sich mit einem Microsoft-Konto auch auf jedem PC mit Windows 8 anmelden.", erfährt derjenige, dem die Vorzüge von Windows 8 noch nicht geläufig sind.

Mit diesem Microsoft Account ist die Einrichtung des Firmenaccount einigermassen holprig und mit Hilfe von Anrufen und Mitarbeitern von Symantec zu bewerkstelligen und steht eine schriftliche Erklärung für den IRS und einige Tage später tatsächlich zur Verfügung.

Nun soll die erste App eingestellt werden. Man möge verstehen, dass mit dieser Aufgabe ein verantwortungsvoller Mitarbeiter der Softwareentwicklung betraut werden soll. Die Suche nach einer Möglichkeit einen Account für diesen Mitarbeiter und das Einstellen von Apps einzurichten bleibt selbst nach Tagen und dem Einsatz des Vieraugen-Prinzips erfolglos. Die Nachfrage direkt bei Microsoft endet bei einem freundlichen Mitarbeiter in Irland und mit der knappen Auskunft, es gebe keine Alternative zu diesem Masteraccount.

 

Wir müssen einem Mitarbeiter den Masterzugang, den Zugang zu allen denkbaren Microsoftaccounts (Skype, xBox, Hotmail, Messenger, SkyDrive, Windows Phone, Xbox LIVE oder Outlook.com), damit er ab und zu ein App hochladen kann.

Ist das zu fassen?!